Matratzenauflagen


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Gesunder Schlaf ist lebenswichtig.

Die Qualität des Schlafes machen viele Dinge aus. Ein wichtiger Faktor ist die Matratze. Die ist recht preisintensiv und deshalb will man sie schützen. Doch nicht sie allein entscheidet über gesunden und erholsamen Schlaf. Auch die Auflagen und die Bettwäsche spielen eine Rolle. Eine günstige Matratze hat eine durchschnittliche Lebensdauer von circa 6 Jahren, eine hochwertigere kann auch schon mal bis zu 12 oder 14 Jahre genutzt werden. Wer würde seine Kleidung so lange tragen ohne sie zu waschen? Selbst eine unregelmäßig getragene Jacke wird irgendwann gewaschen. Bei Unterwäsche und T-Shirts stellen wir uns die Frage erst gar nicht. Jetzt stellen Sie sich kurz vor, wie viele Lagen genau Sie jede Nacht von Ihrer Matratze trennen. Eine Matratze wird täglich genutzt. Meist ist zwischen Schlafenden und Matratze nur ein Schlafanzug und die Bettwäsche, manchmal ist der Bezug der Matratze noch waschbar. Aber dann ist ohne eine zusätzliche Auflage auch schon Schluss. Mit dem Bewusstsein, dass Milben in Matratzen leben, dass der Mensch ungefähr einen Liter Schweiß pro Nacht verliert und auch noch winzige Hautschuppen dazukommen, ist eine Auflage von guter Qualität nahezu unerlässlich. Nicht nur Inkontinenzpatienten oder Kleinkinder, die gerade trocken werden, sollten eine zusätzliche Matratzenauflage haben. Der Unterschied ist allerdings der, dass es sich um verschiedene Ausführungen handeln kann. Denn auch die Belüftung der Matratze von oben ist nicht unwichtig. Wird also nicht übermäßig geschwitzt, wenn die Auflage nicht für Inkontinenz oder ein Kleinkind gedacht ist, dann sollte über ein sehr atmungsaktives Exemplar nachgedacht werden.

Wie funktioniert eine Matratzenauflage?

Diese Auflage zum Schutz der Matratze wird auf die Matratze befestigt, bevor ein Laken darauf kommt. Matratzenauflagen haben entweder zwei gleiche, eine Sommer und eine Winter-Seite oder eine untere und eine obere Seite. Beides ist auf der Matratzenauflage gekennzeichnet, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Um ein Verrutschen der Auflage zu verhindern, ist sie mit vier Gummibändern ausgestattet, die um die Ecken der Matratze gespannt werden. Ist die Auflage fest und faltenfrei aufgebracht, kann das Spannbettlaken wie gewohnt aufgezogen werden. Empfehlenswert ist es übrigens auch die Matratze selbst beim Beziehen ab und an einmal zu wenden. Denn so kommt es nicht zu einseitiger Belastung oder Kuhlenbildung.

Wann brauche ich ein Unterbett?

Die meisten Menschen fangen an sich über Matratzenauflagen zu informieren, wenn sie Kinder im anfänglichen Töpfchenalter oder Inkontinenzprobleme haben. Das ist im Grunde auch nicht falsch. Denn auch dafür sind Unterbetten bestens geeignet. Aber wie oben beschrieben sollte jede Matratze eine Auflage haben. Bei hochwertigen Matratzen ist das Unterbett sogar noch sinnvoller, da sie langlebiger sind. Normale Laken lassen kleinere Verunreinigungen und Schweiß zur Matratze durch. Das sollte aus hygienischen Gründen mit einem Unterbett vermieden werden. Noch wichtiger ist eine zusätzliche Auflage, wenn Tiere mit im Bett schlafen oder tagsüber darauf liegen dürfen. Denn dann schont das Unterbett nicht nur die Matratze vor Haaren, die durch die Bettwäsche pieksen können, sondern auch vor Gerüchen.

Gründe für Matratzenschoner:

Kleine und größere Unfälle bei Kindern Inkontinenz Matratze schützen vor alltäglichen Verschmutzungen, wie Scheiß, Milben, Milbenkot und Hautpartikelchen Möglichkeit der Waschbarkeit für Privathaushalte Schutz der Matratze bei Haustieren im Bett Hygiene in Hotels Härtegrad/Liegekomfort der Matratze verändern Höhe der Matratze verändern Die Auswahl der richtigen Matratzenauflage Natürlich sollte zuallererst einmal die Größe stimmen. Im Grunde sind alle gängigen Matratzengrößen auch als Unterbett erhältlich. Bei Sonderanfertigungen muss man sicherlich etwas länger suchen oder eine größere Auflage einfach anpassen. Die sogenannten Matratzentopper unterscheiden sich nicht nur in Preis und Qualität. Aber die waschbaren Teile des Bettzeuges werden durch regelmäßiges Waschen und Trocknen strapaziert und sollten aus hochwertigen Materialen gut verarbeitet sein. Denn sonst muss der Matratzenschoner ggf. schnell wieder ausgetauscht werden. Ein weiteres Kriterium ist das verwendete Material. Hier müssen Prioritäten festgelegt werden. Sind natürliche Materialien wichtig? Ist die Auflage als Nässeschutz gedacht? Muss der Schutz bei 90 Grad waschbar sein oder reichen 60 Grad?
Das Material macht's
Die meisten Matratzenschoner sind wohl aus Baumwolle, Naturfasern oder Mischgeweben. Das ist auch sehr leicht zu erklären, denn diese Materialien sind atmungsaktiv und einigermaßen saugfähig zu gleich. Manche Dinge sind allerdings auch eine Frage persönlicher Vorlieben und Geschmäcker. Molton zum Beispiel ist ein aufgerautes Gewebe, welches meist aus Baumwolle besteht. Dieses Material ist nicht nur durch seinen natürlichen Ursprung gut für Matratzenschoner geeignet, sondern auch durch seine Robustheit. Wer den Härtegrad der Matratze verändern möchte, der kann zu dickeren oder dünneren Auflagen mit Polyestereinlagen greifen. Die wasserdichten und undurchlässigen Versionen sind unten Kunststoffbeschichtet. Das kann zum Beispiel mit PUL umgesetzt werden. Allergiker bekommen meist einen kompletten Bezug und nicht nur eine Auflage, um sich vor Hausstaub aus der Matratze zu schützen.
Unterbett versus waschbaren Matratzen-Bezug
Hochwertige Matratzen verfügen über einen abnehmbaren, waschbaren Bezug. Liegt die Frage also nahe, ob noch eine zusätzliche Auflage notwendig ist. Wer allerdings schon einmal zum Waschen einen Bezug von einer Matratze gezogen und wieder aufgezogen hat, wird erkennen, dass eine Auflage um einiges komfortabler ist. Zumal empfohlen wird die Bettwäsche zweimal im Monat, mindestens allerdings alle vier Wochen zu waschen. Diese Empfehlung gilt im besten Fall auch für die Auflage. Denn die ist dank ihren vier Gummibändchen schnell ab- und wieder aufgezogen. Wobei es auch in Ordnung sein sollte, die Auflage ab und an bei der Wäsche auszulassen.Auflagen für Matratzen waschen Auflagen für die Matratze sind nahezu alle mit 60 Grad waschbar. Die genaue Temperatur ist in der Waschanleitung angegeben. Um Bakterien und Milben in der Auflage wirklich loszuwerden, sollte man diese Temperatur auch ausreizen. Die meisten waschen ihre Auflagen ab und an mit der Bettwäsche gemeinsam. Wenn noch Platz in der Maschine ist, macht das durchaus auch ökologischen Sinn. Beim Trocken ist aber Vorsicht geboten. Denn Matratzenauflagen mit Wollanteil sollten nicht in den Trockner. Selbst wenn es dem Material scheinbar nicht schadet, kann es die Symmetrie und die Größe der Auflage verändern und dann passt die Auflage nicht mehr richtig auf die Matratze.